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24.03.2009 Abschlussbericht DGfW - ZWM® - Stand der Dinge

Mehrere Anschreiben und auch persönliche Gespräche, auch über Mittelspersonen, führten zu keiner Positionsänderung der DGfW hinsichtlich unseres Bemühens, der gegenseitigen Anerkennung WM®-WundManager (Akademie-ZWM®) vs. WA-Wundassistent (DGfW).
Anbei Auszüge aus dem großen gemeinsamen Anschreiben an den Präsidenten der DGfW, um nochmalige Bemühung zur Schlichtung und einem Miteinander.

Folgende Personen bemühten sich aus dem ZWM® Dozentpool um ein Miteinander:
Dr. Th. Aigner, Frau Mag. Dr.juris. G. Allmer, Frau Prof. A. Andriessen, P. D. Asmussen, Prof. Dr. O. Assadian, Frau S. Chelbi, Dipl.-Ing. A. Dvorak, Dr. Th. Eberlein, A. Glaser, Dr. G. Hirschberger, RA A. Huhn,
G. Kammerlander, Dr. H. Klier, RA M. Lienert, Dr. D. Mayer, Dr. Th. Nolte, Frau Dir. C. Petek, Frau F. Rösner,
Dr. M. Rottmann, F. Zimpfer


Auszüge aus dem letzten Anschreiben vom 08.10.2008:
"Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Präsidiumsmitglieder der DGfW,  
mit diesem Schreiben möchten wir uns nochmals an Sie wenden, um in der ausserordentlich verstrickten Situation zwischen der DGfW und der Akademie-ZWM® sowie dem Österreichischen Krankenpflegeverband ÖGKV eine definitive Klärung zu erreichen.  
Die im Jahr 2008 mehrfach geführten Gespräche zwischen der DGfW, vertreten durch Frau Nink-Grebe und Prof. Seipp sowie der Akademie-ZWM® in Vertretung durch G. Kammerlander, Dr. Eberlein und Frau Chelbi führten trotz positiver Absichtserklärungen zu keinem positiven Ergebnis. Selbst die gemeinsame öffentliche Sitzung im Februar 2008 mit über 100 ZWM®-Absolventen in Frankfurt führte zu keiner Näherung, sondern im Ergebnis zu weiteren Diskrepanzen.  
Unsere Gruppe mit langjährig aktiven Gesellschaftsmitgliedern, einem ehemaligen Vizepräsidenten dieser Gesellschaft und Mitgliedern unterschiedlicher Arbeitsgruppen erfüllt dies mit Befremden, da die Entwicklungen nicht auf die vielfach öffentlich geäußerten Gemeinsamkeiten abzielen, sondern die Durchsetzung eines monopolistischen Alleinvertretungsanspruches durch die DGfW erkennen lassen."

"Die Äusserungen aus Teilen des DGfW-Vorstandes heraus, vorgetragen vor allem durch die Generalsekretärin, haben in Deutschland ein Bild gezeichnet, nach dem unsere Abschlüsse WM®-WundManager und ZWM®-ZertifizierterWundManager keinen relevanten Stellenwert in Deutschland besäßen.
Dies steht im offensichtlichen Gegensatz zu den öffentlichen Bekundungen durch die Vertreter der DGfW, wie diese z.B. in der gemeinsamen Sitzung in Frankfurt und am DGfW Kongress in Koblenz vorgetragen wurden. Dort wurde unsere Ausbildung als positives Vorzeigebeispiel für langjährige gewachsene Qualität benannt."

"An dieser Stelle sei ebenso vermerkt, daß unsere Kurse durch den ÖGKV, LV-Steiermark, Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe, genehmigt und gemeinsam durch die Akademie-ZWM®-KAMMERLANDER-WFI durchgeführt werden.
Diese Zeugnisse und Zertifikate sind nach dem österreichischen Krankenpflegegesetz GuKG §64 aufgebaut. Dem liegt folglich die staatliche Anerkennung eines EU-Mitgliedslandes zugrunde (ausdrücklich bestätigt durch Frau Petek ÖGKV, LV Steiermark und Mag.Dr.juris Allmer Gertrude).  
Kein Verein hat eine Berechtigung, die Wertigkeit dieser Zertifikate anzuzweifeln, zu unterwandern oder zu diskreditieren, sowie dies derzeit durch die DGfW Aktivitäten zu suggerieren versucht wird.  
Durch entsprechende Abkommen sind Fort- und Weiterbildungen, welche in den europäischen Ländern durchgeführt werden, automatisch in den anderen Ländern Europas gültig. Unsere Kurse sind auf diesem Boden gewachsen - LINK

"Die Einzelpersonenzertifizierung welche wir gemeinsam mit dem TÜV AUSTRIA durchführen, kann ebensowenig durch die DGfW bzw. der TAWcert in Abrede gestellt werden, da der TÜV AUSTRIA seit 1872 national und international tätig ist und durch die Erlangung einer Vielzahl von Akkreditierungen, Notifizierungen, Befugnissen und sonstigen Ermächtigungen seine umfassende Kompetenz - insbesondere im medizinischen Bereich als notifizierte Stelle für diverse Medizinprodukte - oftmals und erfolgreich unter Beweis gestellt. Der Name TÜV AUSTRIA steht für Unabhängigkeit und anerkannte Objektivität."

"Die internationale Norm ISO/IEC 17024 definiert Anforderungen an Ausbildungsstätten und Zertifizierungsstellen. Weiters wird die Durchführung einer Zertifizierung von Personen genau bestimmt. Jedes Zertifizierungsverfahren des TÜV AUSTRIA erfüllt die strengen Forderungen dieser internationalen Norm, wodurch die ausgewiesenen Personenqualifikationen enorm weitreichende Akzeptanz besitzen."  

"Nur die Akademie-ZWM wurde durch umfassende Begutachtungen und laufende Kontrollen zur exklusiven TÜV-Ausbildungsstätte für Personen zur Zertifizierung im Wundmanagement ausgewählt, weil die Akademie-ZWM® als bisher einzige Bildungsinstitution im Bereich Wundmanagement selbst die ISO 9001:2000 besitzt.
Auf Grundlage der jeweils absolvierten Weiterbildung der Akademie-ZWM® können daher verschiedene Qualifikationsstufen durch den TÜV AUSTRIA zertifiziert werden (Anmerkung TÜV AUSTRIA A.Dvorak).
Zertifizieren bedeutet eine Konformitätsbescheinigung durch eine unparteiische, anerkannte Zertifizierungsstelle. Ein TÜV AUSTRIA-Zertifikat schafft Vertrauen und ist ein objektiver Nachweis der Kompetenz des Zertifikatsinhabers (Anmerkung TÜV AUSTRIA A.Dvorak)."

"Hierdurch fordern wir Sie nochmals auf diesem Wege auf, gegenüber der Akademie-ZWM® nunmehr bis zum  20. Oktober 2008  für die DGfW verbindlich zu erklären, daß die Abschlüsse WM®-WundManager und ZWM®-Zertifizierter Wundmanager durch die DGfW als sachlich und fachlich ebenbürtig zu den DGfW Abschlüssen WA Wundassistent und WTcert akzeptiert werden, ohne Forderungen nach einer Nachprüfung oder Nachanerkennung zu verlautbaren und dies auch in ihrem Publikationsorgan ZfW in der nächsten Ausgabe kenntlich zu machen.
Für den Fall des fruchtlosen Verstreichens des gesetzten Termins sähen wir uns gehalten, das Begehren der Akademie-ZWM®, des ÖGKV - LV Steiermark und des TÜV AUSTRIA und der vielen hundert Absolventen unserer Kurse an die Fachöffentlichkeit zu tragen."

Trotz aller Bemühungen kam keine Reaktion in dem geforderten Sinne, daß ohne weitere Prüfung die DGfW die WM® und ZWM® Abschlüsse akzeptiert.
Auf dem Hintergrund, daß die Akademie-ZWM® wesentlich umfassendere Prüfungen - exakt bezogen auf den Lehrplan, durchführt ist die "Abwehrhaltung" der DGfW sachlich und fachlich nicht nachzuvollziehen?!
Tatsache ist, daß unser ZWM® Abschluß eine offizielle Weiterbildung auf dem Boden eines Gesetzes, des GuKG §64 in Österreich ist, und die Fort-/Weiterbilung auf einem gesetzlichen Fundament ruht.
Tatsache ist auch, daß auf Basis innereuropäischer Weiterbidlungsabkommen, Weiterbildungen gegenseitig anerkannt sind - LINK - auf welcher Basis kann ein Verein derartige Grundregeln aushebeln und genau das Gegenteil dieser Bemühungen anstreben und vetreten? Dies ist eine Umkehr aller aktuellen Bemühungen im europäischen Bildungsbereich.
Realität ist auch, daß die seitens der DGfW am "grünen Tisch" erstellten Prüfungsfragen bei den Kursabsolventen oft große Probleme und Sorgen bereiten. So sind z.B. bei der ersten WA-Wundassistentenprüfung in Hamburg im Dezember 2008 über 50% der Teilnehmer bei der schriftlichen Prüfung durchgefallen. Bei der letzten Prüfung im März in Berlin sind sogar über 70% der Teilnehmer bei der schriftlichen Prüfung gescheitert und mussten eine Nachprüfung bestreiten.
Tatsache ist, daß eine derartig hohe Durchfallrate nicht auf die berufstätigen Teilnehmer zurückgeführt werden kann, sondern daß das Bildungs-/Prüfungsverfahren nicht nach Erwachsenenbildungsgrundregeln durchgeführt wird.
Wir hoffen weiterhin auf eine Besinnung innerhalb der ausschlaggebenden Personen in der DGfW, daß ein vernünftiges Miteinander irgendwann statt finden kann. Solange dies nicht offiziell statt findet, werden wir auch keine WM® und ZWM® mehr in die DGfW empfehlen, was wir bis 2008 gemacht haben. Wir werden ungeachtet aller Unpässlichkeiten an der Suche zum Masterabschluß festhalten.
Weitere Infos folgen.

G.Kammerlander

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